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Warnung vor Nachahmer-Formeln |
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Basler Eisenformel |


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Charakteristika der Basler Eisenformel: Qualität und Kostenoptimierung |
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Grenznutzenprinzip (zugunsten der Patienten als auch der Kosteneffizienz): Die Eisenformel berechnet für jeden Eisenmangelpatienten entsprechend der Berechnungsgrundlagen diejenige Menge an Eisen, die für eine wirksame Aufsättigung notwendig ist. Anschliessend wird diejenige Menge pro Jahr gegeben, die reicht, um einen Rückfall zu verhindern.
Wer zu wenig Eisen erhält, wird verunsichert, wenn noch Restsymptome bestehen. Zurecht fragt sie sich, ob diese nicht verschwänden, würden die Eisenspeicher eben doch - zumindest einmal im Leben - bis zur Hälfte gefüllt (200 ng/ml), wie dies bei den Männern der Fall ist.
Wer mehr Eisen als notwendig erhält, gerät zwar nicht in Gefahr. Schliesslich treten Probleme erst bei einem Ferritinwert von 1000 ng/ml auf. Dennoch lohnt es sich nicht, denjenigen Ferritin-Bereich zu überschreiten, der dem individuellen Optimalbereich entspricht. Durch das überflüssig verabreichte Eisen bessert sich der Gesundheitszustand erfahrungsgemäss nicht weiter, sodass die Behandlung unnötig teuer wird („Abzockbereich“). Das „Credo“ der Basler Eisenformel lautet: So viel wie nötig und so wenig wie möglich. Dies ergibt die beste Kosteneffizienz. Die in der Schweiz geforderten so genannten „WZW-Kriterien“ sind dadurch erfüllt (Wirksamkeit, Zweckmässigkeit, Wirtschaftlichkeit).
Zuverlässigkeit (nachgewiesen seit 2005 anhand einiger Tausend in Health-Banking online monitorisierter und analysierter Therapieverläufe): Zielwert Ferritin der Formel: 200 ng/ml (2 Wochen nach Einzeldosen zu 200 mg). Bei der letzten Studie wurde ein durchschnittlicher Ziel-Ferritinwert von 203 ng/ml erreicht bei einer Erfolgsquote von 86 Prozent und einer tiefen Nebenwirkungsrate (bei Einzeldosierungen zu 200 mg Eisen 1.2%, bei Einzeldosen zu 500 mg Eisen 5.7%).
Eine Frau im Menstruationsalter, die durch eine Behandlung „nur“ einen initialen Ferritinwert von 100 ng/ml erreicht und sich dabei gesund fühlt, leidet oft schon nach zwei Regelblutungen wieder an Rückfallsymptomen. Dies wird durch Anwendung der Basler Eisenformel verhindert.
Zur Sicherheit: wurde die Formel nach oben „abgeriegelt“. Auch wenn jemand mehr als 1.5 Gramm Eisen braucht, empfiehlt die Formel keine höheren Dosen - zumindest fürs Erste. Grund ist die - wenn auch kleine - Gefahr, dass jemand trotz normaler Dosierung einen überhöhten Ferritinwert erhält wie beispielsweise bei Leberentzündungen oder heterozygoter Hämochromatose (ca. 4 - 12 % der Bevölkerung, je nach Quellenangabe).
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