Einführung

 

Als Hausarzt in eigener Praxis begegnete ich über die Jahre hinweg vielen Patienten, die über chronische Erschöpfungszustände klagten. Und mit der Zeit musste ich feststellen, dass es kaum möglich war, mit dem gelernten ärztlichen Wissen diesen Menschen wirklich zu helfen. Ähnliches erlebten meine Arztkollegen, mit denen ich im damaligen Basler Qualitätszirkel zusammenarbeitete.

 

Es stellte sich die Frage: Was hatten Patienten, die wegen chronischer Erschöpfungszustände zu uns kamen, gemeinsam, abgesehen einmal von eben diesen Symptomen? Könnte man das herausfinden, wäre man wahrscheinlich dem Ursachenprinzip auf der Spur. Und man wüsste dann besser, was zu tun anstünde. Doch es stellte sich heraus, dass mit Debatten allein, die wir im Rahmen des Qualitätszirkels führten, diese Frage nicht zu beantworten war. Die Crux bestand darin, dass sich niemand von uns in der Lage sah, aus den vielen einzelnen in den Schubladen unserer Praxen aufbewahrten Patientenakten diese vermuteten Gemeinsamkeiten herauszulesen. Dazu bedurfte es offenbar einer speziellen Technologie...

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