Maße und Gewichte

 

Für die Beurteilung des Eisenhaushaltes im mensch­lichen Körper stehen uns verschiedene Labor-Parameter zur Verfügung: Der Ferritinwert im Blut widerspiegelt den Füllungsstand der Eisenspeicher. Transferrin, die löslichen Transferrin-Re­zep­to­ren sowie das Zink-Protoporphyrin zeigen an, wie lange ein etwaiger Eisenmangel schon besteht. Diese und ein fünfter Eisenparameter sollen im Folgenden näher vorgestellt werden.

 

Neben den genannten unmittelbaren Eisenparametern können auch mittelbare analysiert werden, z. B. die Eigenschaften des roten Blutes. Eine direkte Folge von Eisenmangel beispielsweise ist eine Verringerung des Hämoglobins sowie ein Schrumpfen und eine Bleichung der roten Blutkörperchen. Bei Letzteren spricht man von einer Mikrozytose und Hypochromie.

Diese Veränderungen kann man allerdings erst in einem Spätstadium beobachten.

Aus diesem Grun­de sollten für die Bewertung eines Eisenmangels nicht mehr wie früher nur die Eigenschaften des roten Blutes herangezogen werden. Vielmehr bieten sich schon seit Jahren ausgesprochen filigrane Indikatoren an, die uns das Frühstadium eines Eisendefizits anzeigen. Sofern wir sie richtig interpretieren, können sie uns bereits viel darüber aussagen, lange bevor die ersten Blutbildveränderungen auftreten. Es lohnt deshalb, sich die Kriterien für eine differenzierte Bewertung des Eisenstoffwechsels genauer anzuschauen:...

 

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