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Verdachtsdiagnose
Der Selbsttest gibt einen ersten Hinweis für das Vorliegen eines möglichen Eisenmangelsyndroms. Sollten Sie zu einer Risikogruppe gehören - Frauen im Menstruationsalter, Kinder, Senioren und Sportler - erst recht.
Der nächste Schritt besteht darin, dass Sie den Füllungszustand Ihrer Eisenspeicher bestimmen lassen. Während Männer in der Regel einen Ferritinwert um 200 ng/ml haben - die Speicher also mindestens zur Hälfte gefüllt sind - beträgt der Ferritinwert beispielsweise von Frauen im Menstruationsalter in der Regel weniger als 50 ng/ml. Für die einen reicht‘s, und sie bleiben gesund. Für die andern reicht‘s nicht, und sie brauchen Eisen.
Liegt Ihr Ferritinwert unter 50 ng/ml, ist der durch den Selbsttest entstandene vage Verdacht erhärtet. Somit stellt sich ernsthaft die Frage nach Eisengaben. Da solche in Tablettenform seit Jahrzehnten nur schlecht wirksam und oft schlecht verträglich sind, haben wir auf intravenöse Behandlungen umgestellt, sodass das fehlende Eisen auch wirklich ankommt.
Besprechen Sie nun das weitere Vorgehen mit Ihrem Arzt. |


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