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Eisen und Depressionen
Dank der schulmedizinischen Lehrmeinung wissen wir, dass Depressionen entweder von aussen oder von innen kommen (exogene und endogene Depression). Oder dass es sich um eine Episode handelt (z.B. Diagnose in DSM: „depressive Episode“ leichten, mittleren oder schweren Grades).
Leider wird nirgends erwähnt, dass Eisenmangel Depressionen verursachen kann. Selbstredend kommt eine solche Depression auch „von innen“, könnte also ohne weiteres der „endogenen Depression“ zugeordnet werden, die üblicherweise mit Psychopharmaka behandelt wird - wie dies seit gut 50 Jahren meistens der Fall ist.
Bei einem Eisenmangel kann bei einem von Patientin zu Patientin verschiedenen Zeitpunkt die Produktion der Glückshormone gedrosselt werden. Und dann beginnt oft die Odyssee vom Hausarzt zum Psychiater oder sogar in die Klinik. Wüssten wir, dass sich 68% von ihnen nach einer kurzfristigen Aufsättigung mit der für sie notwendigen Menge an Eisen danach gesund oder zumindest deutlich besser fühlen, würden wir von einer Eisenmangel-Depression sprechen - und dabei das Kind beim Namen nennen, obwohl es auch von innen kommt und als endogen definiert und von den Patientinnen auch so wahrgenommen wird, weil die meisten von Ihnen keine äussere Ursache erkennen können - ebenso wenig wie der behandelnde Psychiater.
Würde man einen Schritt zurücktreten und das Ganze von der Ferne betrachten, käme man nicht umhin sich zu fragen, ob diese Art von Depressionen vielleicht nicht sogar letztendlich als exogen - von aussen kommend - verstanden werden könnte. Nämlich in dem Sinne, dass die durch die Nahrung offensichtlich für jeden zweiten Menschen ungenügende Menge an Eisen die äussere Ursache darstellen könnte für das, was schliesslich im Inneren des Organismus geschieht. Wenn dieser beispielsweise langsam und zunehmend die Produktion der Glückshormone drosselt.
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