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Verdachtsdiagnose: Die Verdachtsdiagnose muss zuverlässig gestellt werden. Es handelt sich bei iv-Aufsättigungen bei IDS-Patienten immer um eine Behandlung auf Verdacht.

 

Behandlung und Sekundärprävention: Die Behandlung muss in zwei Schritte aufgeteilt werden: Zunächst erfolgt eine iv-Aufsättigung, die bei den meisten Betroffenen kurativ wirksam ist. Danach folgt eine Erhaltungstherapie zur Vermeidung von Rückfällen (Sekundärprävention).

 

Individuelle Dosierung: Sowohl für die Aufsättigung als auch für die anschliessende Erhaltungs-

therapie muss die notwendige Eisenmenge individuell berechnet werden: so viel wie nötig, so wenig wie möglich und nie in den toxischen Bereich.

 

Festlegung der Intervalle: Neben unserer individuellen Dosierung nach dem Grenznutzenprinzip ist die Wahl der Intervalle der Infusionen und Therapiekontrollen von entscheidender Bedeutung für eine nachhaltig erfolgreiche Behandlung.

 

Qualitätsmanagement: Da es sich um eine neue Vorgehensweise handelt, ist eine Qualitätskontrolle das entscheidende Fundament für die Rechtfertigung einer „abtrünnigen“, aber erfolgreichen, gefahrlosen und preisgünstigen Therapie.

 

Breitgefächertes Knowhow: Patienten, die von dieser Erst-Linien-Therapie nicht oder nur ungenügend profitiert haben, müssen gezielt weiteren Abklärungen zugeführt und allenfalls palliativ behandelt werden. Je mehr Knowhow, desto besser.

 

 

Vergleich mit der Pflanze

 

In der Pflanzenwelt gibt es beispielsweise Kakteen, die mit wenig Wasser gesund sind. Andere Pflanzen hingegen wachsen in der Nähe von Flüssen, weil sie mehr Wasser benötigen als durchschnittliche Pflanzen.

 

Weshalb haben viele Menschen mit einem Ferritinwert um 50 ng/ml Eisenmangelsymptome, während sich andere mit 10 ng/ml kerngesund fühlen? Warum hat dies die Wissenschaft bisher noch nie erforscht?

 

 

                                  

 

                                                      

 

 

                                                      

Handling von Eisenmangelpatienten

Der „Umgang“ mit Eisenmangelpatienten muss behutsam erfolgen: Sie müssen korrekt erkannt und individuell dosiert behandelt werden.

 

Dazu eignet sich das Swiss Iron System SIS als erstes standardisiertes Konzept nachgewiesenermassen ausgezeichnet.

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