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Das AIM ist ein Bestandteil des Swiss Iron System IDS. Dieses fortgeschrittene Management von Eisenmangelpatienten fokussiert sich auf drei zeitliche Meilensteine:

 

T1: vor einer Behandlung muss eine zuverlässige Verdachtsdiagnose erstellt werden (Berücksichtigung von Differentialdiagnosen), gleichzeitig muss evaluiert werden, ob eine natürliche oder pathologische Ursache für den Eisenmangel vorliegt.

Eine Behandlung kann bei leichtem Leidensdruck mittels Tabletten oder Tropfen durchgeführt werden, bei starkem Leidensdruck empfiehlt sich eine iv-Eisenbehandlung als Erst-Linien-Therapie.

 

T2: Nach einer individuell dosierten Aufsättigungstherapie werden bei der ersten Nachkontrolle die Veränderungen der Symptome und Laborwerte dokumentiert. Im Erfolgsfall ist die Diagnose Eisenmangel gesichert (die Symptome wurden durch Eisenmangel verursacht).

Bei ausbleibendem Erfolg muss nun umgehend weiter abgeklärt und gegebenenfalls palliativ behandelt werden.

 

T3: Eine zweite Nachkontrolle drei Monate später dient der Prüfung, ob die Therapie nachhaltig war und wie weit der Ferritinwert wieder abgesunken ist (bei Frauen im Menstruationsalter). Zu diesem Zeitpunkt kann die Erhaltungstherapie geplant werden: Berechnung der individuellen künftigen Jahresdosis und Bestimmung der Intervalle für Erhaltungs-Infusionen.

 

Die 6 Schritte zur Gesundheit dienen dem Patienten und Arzt als Wegweiser.

Advanced ID Management AIM

Arzt und Patient auf Augenhöhe:

 

Gemeinsam stellen sie fest, bei welcher Eisenkonzentration der Patient keine Mantelsymptome hat.

 

Diese Bereich heisst Optimalbereich und ist sehr individuell.

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