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Welches Eisenpräparat soll verwendet werden?

 

Für Eiseninfusionen darf kein reines Eisen gegeben werden. In seiner freien Form kann Eisen toxisch wirken, sodass es an eine Trägersubstanz gebunden ist. Dazu eignen sich Salz, Stärke und Zucker.

 

Wir favorisieren Eisen-Zucker-Präparate, weil sich diese in den letzten 50 Jahren als wirksam, sicher und gut verträglich erwiesen haben. Insbesondere treten bei den Eisenzuckern die früher bei den Eisendextranen gesehenen- selten sogar tödlichen – anaphylaktischen Reaktionen nicht auf. Dazu stehen folgende Originalpräparate zur Verfügung:

 

· Ferrlecit, Ampullen zu 40 und 62.5 mg (Einzeldosis pro Infusion maximal 62.5 mg in 30 Minuten)

· Venofer, Ampullen zu 100 mg (Einzeldosis pro Infusion 200 mg in 30 Minuten)

· Ferinject, Ampullen zu 100 und 500 mg (Einzeldosis pro Infusion maximal 1000 mg in 30 Minuten)

 

Eisemangelpatientinnen im Menstruationsalter benötigen im Durchschnitt 0.9 Gramm Eisen, um einen initialen Ferritinwert von 200 ng/ml. Wir bevorzugen jene Präparate, mit welchen die leeren Eisenspeicher innerhalb kurzer Zeit gefüllt werden können. Dazu eignen sich Einzelinfusionen von 62.5 mg weniger als höher dosierte.

 

Das konzentrierte Produkt Ferinject wurde für Patientinnen mit einer Eisenmangelanämie entwickelt.  Weil es sich dabei um das Spätstadium eines Eisenmangels handelt, sind in der Regel höhere Dosen notwendig als bei Patientinnen mit einem Frühstadium (Eisenmangelsyndrom). Bei einer Eisenmangelanämie empfehlen wir Einzelgaben zu 0.5 Gramm (Ferinject).

 

Bei Patientinnen mit einem Eisenmangelsyndrom ohne Anämie wird Venofer in Einzelgaben zu 0.2 Gramm empfohlen. Durch diese „sanfte“ Vorgehensweise treten weniger Nebenwirkungen auf. Venofer ist für diesen Zweck zu bevorzugen, weil es 20% preisgünstiger ist im Vergleich zu Ferinject.