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Ein Projekt der Stiftung Coaching For Health CFH

HNO-Probleme:

 

Krankheitsbilder (Auswahl):

 

- wiederkehrende Infektionen

- Probleme der Nase

- Probleme der Nasennebenhöhlen

- Probleme allergischer Art

 

 

wiederkehrende Infektionen:

 

Akute Infektionskrankheiten Im Hals-Nasen-Ohren-Bereich müssen - wie bei allen akuten Infektionskrankheiten - in bakterielle und virale Infekte unterteilt werden. Sei es bei Ohrenentzündungen oder Entzündungen der Nasen-Nebenhöhlen oder des Rachens.

Entzündungen der Mandeln sind im Ge- gensatz zu den vorher genannten Regionen meistens bakterieller Natur.

 

Sobald eine gesicherte bakterielle Infektion vorliegt, empfiehlt sich die Einnahme von Antibiotika. Im Gegensatz dazu können virale Infektionen nicht positiv beeinflusst werden (Antibiotika wurden ca. 1940 erfunden. Sie haben die Fähigkeit, Bakterien abzutöten. Ein entsprechendes Mittel, das Viren abtöten kann, ist bislang nicht „erfunden“ worden).

 

Mittels einer schulmedizinischer Abklärung kann innert wenigen Minuten festgestellt werden, ob es sich um einen bakteriellen oder viralen Infekt handelt (Leukozyten– und CRP-Bestimmung im Blut, bei Hals- schmerzen Rachenabstrich).

 

Wiederkehrende Infektionskrankheiten können nur dadurch behandelt werden, indem die Selbstheilungskräfte, aktiviert werden, d.h. das Immunsystem gekräftigt wird. Dazu verfügt die Schulmedizin bisher über keine überzeugenden Möglichkeiten (die Grippeimpfung wird zwar für Personen ab 65 Jahre empfohlen, wirkt aber erstens nur gegen die geimpften Virusstämme und bewirkt zweitens keine sichere Immunität, wie der Alltag beweist. Dazu kommt der unangenehme Nebeneffekt, dass gewisse Patienten nach der Grippeimpfung an grippalen Symptomen leiden).

 

Komplementäre Therapiemethoden:

Diese verfügen über bessere Möglichkeiten zur Stärkung des Immunsystems als die Schulmedizin. In erster Linie muss die Phytotherapie genannt werden. Das tibetanische Pflanzenmittel Padma 28 kann – über Monate oder gar Jahre regelmässig eingenommen – das Auftreten von Infekti- onskrankheiten signifikant eindämmen.

Daneben ist das Homöopathikum Echinacea bekannt, das ähnliche Fähigkeiten wie Padma 28 hat.

Falls es sich bei der Patientin um eine Frau im Menstruationsalter handelt und diese gleichzeitig an einem Ferritinmangelsyndrom leidet (siehe unter „Erschöpfung“), kann durch eine intravenöse Eisensubstitution das Immunsystem markant gestärkt werden. Diese schulmedizinische Mass-nahme ist in den universitären Lehrstühlen noch nicht bekannt, handelt es sich doch um eine Beobachtumg im hausärztlichen Alltag.

Probleme der Nase:

 

Patienten mit Nasenproblemen äussern mehrheitlich Symptome durch Verstopfung mit behinderter Nasenatmung oder ver-mehrte Schleimbildung (mit Schnupfen oder Sekretabsonderung in den Rachen).

 

Schulmedizin:

Es werden in der Regel abschwellende Nasentropfen (mit oder ohne Cortison) verabreicht. Bei anhaltenden Problemen wird oft eine Nasenoperation empfohlen, die leider bei vielen Patienten keine Linderung der Beschwerden oder gar eine Verschlechterung bewirkt.

 

Komplementäre Methoden:

Hier müssen vor allem die Phytotherapie, Akupunktur und Homöopathie erwähnt werden, die erfahrungsgemäss bei vielen Patienten Erfolg bringen und in manchen Fällen sogar eine Operation verhindern lassen.

 

Probleme der Nasennehenhöhlen:

 

Die schulmedizinische Fachwelt ist sich nicht einig über den Nutzen von Anti-biotika bei chronischen Nasenneben-höhlenentzündungen. Bei akuten Probl-emen scheinen Antibiotika - sofern eine bakterielle Besiedlung vorliegt – indiziert zu sein (Nachteil: ein Antibiotikum hat in der Regel Probleme, an den „Ort des Gesche-hens zu gelangen, da die Durchblutung im Hohlsystem nicht optimal ist).

 

Schulmedizin:

Abgesehen von Antibitika, schleimhautab- schwellenden Medikamenten oder Spü- lungen mit Meersalzwasser stehen keine weiteren Massnahmen zur Verfügung. Der Benefit ist bei akuten Problemen sehr gut, während bei chronischen Entzündungen infolge oft gesehener fehlender Wirk- samkeit ein operatives Vorgehen vorge- schlagen wird (mit teilweise fraglichem Erfolg).

 

Komplementäre Methoden:

Hier kommen wieder immunstimulierende Massnahmen zum Einsatz. Zu erwähnen sind die Homöopathie, Akupunktur oder Neuraltherapie, neben den bekannten Arzneimitteln der Phytotherapie (Padma 28 und Echinacea).

 

Probleme allergischer Art:

 

Siehe unter „Allergien“.

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