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Ein Projekt der Stiftung Coaching For Health CFH |
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Bauchprobleme:
Unterscheidung zwischen (Auswahl):
- entzündlichen Krankheiten wie Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa - infektiösen Krankheiten wie Appdizi- tis oder Divertikulitis - Refluxkrankheit - Gallensteine - Reizdarm
Entzündliche Krankheiten:
Schulmedizin: Bei den chronisch entzündlichen Krankhei- ten, für deren Ursache ein Autoimmunge- schehen vermutet wird, können Medika- mente gegeben werden. Sowohl für den akuten Schub als auch als Basismedikation für die Linderung der Beschwerden.
Bei entsprechenden Symptomen muss die Diagnose gesichert sein (Dickdarmspiege- lung und Histologie). Wenn ein Patient eine komplementäre Behandlung wünscht, ist das Ziel die Heilung, sodass Medikamente nicht mehr oder nur noch selten notwendig sind.
SKomplementäre Therapiemethoden: Eine homöopathische Behandlung (Konsti-tutionsbehandlung) oder Therapie mit Akupunktur kann zu diesem Zweck hilfreich sein. Die bisherigen Erfolgsquoten sind allerdings gering (erst wenige Patienten unter Beobachtung).
Infektiöse Krankheiten:
Solche müssen grundsätzlich antibiotisch behandelt werden. Bei Vorliegen einer Ap- pendizitis ist eine chirurgische Interventi- on in den meisten Fällen notwendig, anti- biotische Behandlungen sind nicht die Regel. Divertikulitiden können antibiotisch be- handelt werden. Bei gehäuften Schüben, die trotz Stuhlregulierung auftreten, ist eine chirurgische Intervention meist nicht zu umgehen.
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Refluxkrankheit:
Schulmedizin: Die Behandlung mit Protonenpumpen-Hemmern ist meist erfolgreich. Bei Prob- lemen, die nach einer medikamentösen Dauertherapie verlangen, kann chirurgisch mit Erfolg interveniert werden.
Komplementäre Methoden können kaum helfen, in dem die Säureproduktion un- terdrückt wird. Allenfalls gelingt es, durch eine ganzheitliche Behandlung den Pati- enten so zu unterstützen, dass seine De- fensivkräfte (und gleichzeitig auch dieje- nigen der Magenschleimhaut) gestärkt werden (Stressabbau, Entspannung).
Gallensteine:
Bei Auftreten durch Beschwerden muss zuerst gesichert sein, dass diese durch Gallensteine verursacht sind, was meist der Fall ist. Die chirurgische Entfernung ist die Methode der Wahl.
Reizdarm:
Die Diagnose Reizdarm muss zunächst gesichert werden. Ein organisches Prob- lem muss ausgeschlossen werden, da es keine „positive“ Diagnostik für das Vorlie- gen eines Reizdarms gibt.
Die Behandlung ist schwierig.
Schulmedizin: Abgabe eines krampflösenden Medika-ments (einfache Behandlung, da sie nur Symptome unterdrückt und nicht heilt).
Komplementäre Therapiemethoden: Komplementäre Behandlungen können erfolgreich sein: Homöopathie, Akupunk-tur, Geistheilung, und wahrscheinlich auch andere. Viele Patienten wünschen nicht eine jahrelange Einnahme von Medi- kamenten, sodass in einem solchen Fall ein komplementärer Therapieversuch loh-nenswert ist. Eine solche hinterfragt in einem ganzheitlichen Sinn, was den Pati-enten denn chronisch reizt, sodass der Darm gereizt ist. Eine Fussreflexzonenmassage hat ebenfalls die Möglichkeit, Spannungszustände zu lösen und somit begünstigend auf einen Reizdarm einzuwirken.
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