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Ein Projekt der Stiftung Coaching For Health CFH |
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Erschöpfungszustände 1:
Unterscheidung zwischen (Auswahl):
- Ferritinmangelzuständen - Schilddrüsenunterfunktion - Diabetes - Burnout Syndrom - Motivationsmangel bei Depression
Ferritinmangelzustand:
Die Statistik einer Hausarztpraxis zeigt, dass eine epidemiologische Betrachtung notwendig ist, um den Stellenwert der möglichen Ursachen zu kennen. Eindeutig kann gesagt werden, dass Frauen weit häufiger unter Erschöpfungen leiden als Männer. Dabei ist ebenso eindeutig, dass ein tiefer Ferritinwert (Speichereisen) die häufigste Ursache für Erschöpfungszu- stände bei Frauen im Menstruationsalter darstellen. Schilddrüsenunterfunktionen als Ursache kommt bei Frauen im Menstruationsalter etwa zehn mal seltener vor als ein tiefer Ferritinwert. Obwohl in Lehrbüchern und Laborinstitu- ten für Ferritin ein Normwert zwischen 20 und 200 ng/ml angegeben wird, zeigt die Statistik in der Hausarztpraxis, dass Frauen oft schon mit einem Wert unter 70 ng/ml unter Symptomen leiden.
Somit sprechen wir im Gegensatz zur Lehrmeinung der Schulmedizin von einem Ferritinmangelsyndrom (ferritin deficiency syndrome FDS) bei Frauen, die unter den typischen Symptomen leiden und einen Ferritinwert unter 70 aufweisen.
Symptomatik:
Erschöpfung, Müdigkeit und Erschöpfbar- keit sind die am häufigsten genannten Symptome. Dazu kommen ebenfalls häu- fig eine psychische Labilität mit tendentiell depressiver Verstimmung, Schlafstörungen sowie Schmerzen im Nackenbereich. Schwindel werden ebenfalls oft genannt wie diffuser Haarausfall und Brüchkeit der Fingernägel.
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Behandlung:
Schulmedizin: Die übliche Behandlung besteht in der Einnahme von Eisentabletten oder Eisen- tropfen. Die Erfahrung zeigt (statistisch signifikant belegt), dass der Erfolg nur bei etwa 20% in 3 Monaten liegt. Im Gegen- satz dazu erfreuen sich über 80% der Behandelten eines guten Allgemeinzu-standes, wenn das Eisen intravenös mit- tels Kurzinfusionen zugeführt wird (Thera-piedauer 3 Wochen). Zur Erhaltung des normalisierten Ferritinwerts sollten spe-zielle Ernährungsrichtlinien beachtet wer-den. Meist benötigen die menstruierenden Patientinnen alle paar Monate wieder eine Infusion, um den durch die Blutung verur-sachten Ferritinmangel wieder wett zu machen. Die Lehrmeinung der Schulmedizin sieht erst dann eine Notwendigkeit für eine intravenöse Eisenzufuhr, wenn die Betrof-fenen eine Anämie (Blutarmut, die erst Jahre nach einem - für eine Frau meistens verlorene Jahre, in denen sie hätte fit sein können). Nachfragen bei Spezialisten, beim Produktehersteller und Recherchen im Internet zeigen keine Kontraindikation gegen Eisenkurzinfusionen bei symptoma-tischen Ferritinmangel. Als einzige Neben-wirkung muss die Gefahr einer allergischen Reaktion genannt werden, die bei allen Medikamenten potentiell vor-handen ist.
Komplementäre Methoden: Solche haben nach bisheriger Erfahrung keine Chance, einen Ferritinmangel zu beheben, insbesondere nicht bei Frauen mit regelmässiger Menstruationsblutung.
Andere Ursachen siehe Seite 2:
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Abklärungs– und Therapiekonzept bei Erschöpfung von Frauen im Menstruationsalter |

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