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Ein Projekt der Stiftung Coaching For Health CFH

Rückenschmerzen:

 

Rückenschmerzen sind etwa gleich häufig wie Rheumabeschwerden und verlangen nach einem individuellen Behandlungskon- zept.

 

Krankheitsbilder (Auswahl)

 

- Haltungsbedingte Rückenschmerzen

- Degenerative Veränderungen der Wirbel-

  Säule

- Entzündliche Veränderungen der Wirbel-

  säule

 

Haltungsbedingte Rückenschmerzen:

 

Schulmedizin:

Diese kennt abgesehen von Antirheumatika keine Therapieoption.

 

Komplementäre Therapiemethoden:

Erfahrungsgemäss bringen Körpertherapien wie Physiotherapie, Feldenkrais oder Ale-xandertechnik guten Erfolg. Während eine Behandlung mit Physiotherapie bei akuten Problemen den andern Methoden sicher überlegen ist, dürfte eine langfristige Behandlung mit Feldenkrais oder Ale- xandertechnik nachhaltiger wirksam sein.

 

Degenerative Veränderungen der Wirbesäule:

 

Schulmedizin:

Diese kennt abgesehen von Antirheumatika keine Therapieoption. Bei fortgeschrittenen Degenerationen Verengung des Spinal-kanals wird oft ein operatives Vorgehen empfohlen. Erfahrungsgemäss ist eine grosse Zahl von Operierten mit dem Behandlungserfolg nicht glücklich. Bei gewissen Patienten sind die Schmerzen sogar schlimmer als vor der Operation. Also sollten alle möglichen konservativen Therapien ausgeschöpft sein, bis man einer Operation zuwilligt. Eine Ausnahme bilden Patienten, die wegen einer Discushernie neurologische Probleme haben. Insbe-sondere bei motorischen Problemen mit Gefahr einer Chronifizierung ist eine Operation in den meisten Fällen sinnvoll. Hier ist ein sorgfältiges Abwägen immer erforderlich. Im günstigen Fall wird die Situation zwischen dem Chirurgen und dem Hausarzt besprochen. Eine second Opinion bei einem andern Neurochirurgen macht oft Sinn.

 

Komplementäre Therapiemethoden:

Diese haben bei diesen Beschwerden einen hohen Stellenwert. Insbesondere die Phy-siotherapie oder Osteopathie haben gute Erfolge. Shiatsu, Akupunktur und Neural-therapie sind ebenfalls erfolgreich, wäh-rend eine homöopathische Behandlung meistens nichts bringt.

 

 

In jedem Fall ist zur Erhaltung einer Ver- besserung nach einer erfolgreichen Thera- pie eine langfristige rückenmuskulatur stär-kende Krankengymnastik sehr wichtig.

Entzündliche Veränderungen der Wirbelsäule:

 

Schulmedizin:

Diese kennt abgesehen von Antirheumati- ka keine Therapieoption. Allenfalls werden bei chronischen Verläufen Basismedi- kamente wie bei den rheumatoiden Arth- ritiden gegeben.

 

Komplementäre Therapiemethoden:

Wahrscheinlich hat die Phytotherpie mit Weihrauch-Präparaten denselben günsti- gen Effekt wie bei rheumatoiden Arthriti- den. Erfolgszahlen liegen uns bisher nicht vor.

 

Da die chronischen Schmerzen ihrerseits eine chronische Verspannung der Rücken- muskulatur und somit eine Schmerzver- stärkung verursachen, sind die gleichen  komplementären Therapiemethoden zu berücksichtigen, die im vorherigen Kapitel genannt werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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