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Ein Projekt der Stiftung Coaching For Health CFH |
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Erschöpfungszustände 2:
Schilddrüsenunterfunktion:
Eine Schilddrüsenunterfunktion muss medizinisch diagnostiziert werden.
Schulmedizin: Die übliche und erfolgreiche Behandlung besteht in der Zufuhr von Schilddrüsen- hormonon in Tablettenform.
Komplementäre Therpiemethoden: Unserem Forschungszentrum ist noch kein Fall bekannt geworden, der durch eine komplementäre Behandlung geheilt worden ist.
Diabetes mellitus:
Schulmedizin: Die Diagnose kann nur schulmedizinisch erfolgen. Behandelt wird die Krankheit mit blutzuckersenkenden Medikamenten. Eine Diät ist unvermeidbar (sog. Diabetesdiät). Ebenfalls ist gegebenenfalls eine Gewichts-reduktion in den Normbereich sehr wichtig.
Komplementäre Methoden: Diese haben nach unserem Wissensstand keine Möglichkeiten, Diabetes zu heilen oder günstig zu beeinflussen.
In der ganzheitlichen Betrachtung von Menschen mit neu entdecktem Diabetes fällt auf, dass - gemäss psychosoma-tischen Lehrbüchern - der Entwicklung der Krank-heit oft ein Psychostress vorangeht (wie auch bei Patienten mit erhöhten Cho- lesterinwerten).
Burnout-Syndrom:
Das burnout-Syndrom entspricht einem Erschöpfungszustand, bei dem offensicht- lich die „Batterien leer“ sind. Sei es wegen anhaltender Überforderung oder wegen ungenügender psychischer oder körperli- cher Belastbarkeit. In einem solchen Fall ist das Therapiekonzept individuell zu erstel-len. Auf keinen Fall darf vergessen werden, den Ferritinwert zu bestimmen. Sollte dieser tief sein, sind die Betroffenen zu einem hohen Prozentsatz heilbar. Sofern diese Patienten erschwerenden psychosozialen Verhältnissen (z.B. am Ar beitsplatz) ausgesetzt sind, ist eine vorü- bergehende Krankschreibung auf jeden Fall notwendig (timeout zur Erholung). |
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Depressionen:
Bekannterweise treten bei depressiven Personen oft Erschöpfungszustände im Sinne eines allgemeinen Motivationsmangel auf (alles ist ihnen zuviel). Hier muss auf jeden Fall zumindest bei Frauen im Menstruationsalter eine Ferritinbestimmung durchgeführt werden. Sollte der Wert unter 70 ng/ml liegen, ist nach unserer Erfahrung eine Behandlung mit Eisen-Kurzinfusionen indiziert. Schliesslich sind gegen 60% der dadurch behandelten Frauen nach der Behandlung nicht mehr depressiv (die gleichzeitig bei Ferritin- mangel vorliegende Erschöpfung tritt bei gewissen Patientinnen erst bei einem tieferen Ferritinwert auf.
Andere Formen von Depressionen müssen individuell behandelt werden.
Schulmedizin: Antidepressive Medikamente.
Komplementäre Therpiemethoden: Nach unserer Erfahrung hat eine homöo- pathische Konstitutionstherapie eine gute Chance auf Besserung der Symptomatik (obwohl die Erfolgsquote unter 50% liegen dürfte bei schweren oder schon lange anhaltenden Krankheitsbildern).
Kombinationstherapie: Sinnvoll scheint eine Kombinationstherapie zu sein:
Psychotherapie, unterstützt durch eine homöopathische Behandlung. Je nach Leidensdruck—oder auch bei verzögerter Besserung des Leidens—ist eine medika- mentöse Unterstützung in vielen Fällen sinnvoll. Oft entscheiden Patienten von sich aus, dass sie keine Medikamente einnehmen möchten. Es soll darauf hingewiesen werden, dass eine solche den Thera- pieverlauf günstig beeinflussen kann und nicht dauerhaft stattfinden wird.
Erschöpfungszustände können auch bei anderen Krankheiten auftreten, so zum beispiel bei konsumierenden Leiden (Karzinom). Eine Abklärung beim Hausarzt ist in jedem Fall erfor- derlich. |
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Abklärungs– und Therapiekonzept bei Erschöpfung von Frauen im Menstruationsalter |

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