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Ein Projekt der Stiftung Coaching For Health CFH

Herz– und Kreislaufprobleme 2:

 

 

Arterielle Hypotonie:

 

Schulmedizin:

Eine solche kann schulmedizinisch mit Medikamenten behandelt werden. Dadurch wird der Tonus der Blutgefässe erhöht.

 

Komplementäre Methoden:

Homöopathische Globuli haben einen zumindest gleichwertigen positiven Effekt wie die Medikamente. Sie wirken ebenfalls tonisierend, aber nicht medikamentös, sondern durch Stimulation der Selbsthei- lungskraft.

 

Allgemeine Massnahmem wie Anregung des vegetativen Nervensystems (Wechsel-duschen, Trockenbürsten, Kneippen) haben eine hervorragende Wirkung auf tiefe Blutdruckwerte. Sie müssen aber regel- mässig durchgeführt werden.

 

Ebenfalls - und dies ist wohl das Wichtigste für betroffene Patienten - ist für eine genügende Flüssigkeitszufuhr zu achten (mindestens 2 Liter / Tag). Falls dies nicht genügt, können täglich 2 Portionen Bouillon eingenommen werden, die wegen dem Salzgehalt eine blutdrucksteigernde Wir- kung ausüben.

 

Arteriosklerose:

 

Eine solche wird durch bekannte Risiko- faktoren begünstigt: Rauchen, hohes Cholesterin, wenig Sport, Bluthochdruck und Übergewicht sind die wichtigsten. Entsprechende Massnahmen sollen den Patienten in Eigenverantwortung über-tragen werden.

 

Schulmedizin:

Diese hat keine Möglichkeit, der Entste- hung einer Arteriosklerose entgegen-zuwirken, abgesehen von der medikamen- tösen Normalisierung von Blutdruck– und Cholesterinwerten. Sobald eine Arterio- sklerose manifest ist, kann durch blutver- dünnende Massnahmen die Durchblutung  verbessert werden.

 

Komplementäre Methoden:

Phytotherapie steht an oberster Stelle für die komplementäre Prävention der Arte- riosklerose. Insbesondere das tibetanische Heilmittel Padma 28, Knoblauchtabletten sowie Ginsengpräparate haben einen günstigen Effekt.

Indirekt wirken sich auch Entspannungs- techniken wie Meditation und Autogenes Training günstig aus bezüglich Prävention.

 

 

 

Periphere arterielle Verschlusskrank-heit (PAVK):

 

Diese entsteht durch die Entwicklung einer Arteriosklerose der Beinarterien („Raucher-bein“). Die Prävention wird unter „Arterio-sklerose“ beschrieben. Wenn einemal eine symptomatische PAVK vorliegt, muss be-handelt werden.

 

Schulmedizin:

Die Schulmedizin behandelt leichte Stadien mit einer leichten Blutverdünnung (Aspi-rin). Bei gravierenden Zuständen ist der Einsatz einer starken Blutverdünnung un-umgänglich (Marcoumar oder Sintrom, regelmässige „Quick“-Kontrollen sind unter einer solchen Behandlung beim Hausarzt notwenig, wodurch festgestellt wird, wie dünn das Blut wird. Aufgrund des Resul-tates wird die Dosierung des Medikamen-tes für die nächsten Wochen festgelegt.

 

Wenn auch eine maximale Blutverdünnung nicht mehr hilft, war früher die Amputation angesagt. Heute ist die Schulmedizin soweit, dass sie mit invasiven Techniken Einengungen in den Gefässen aufweiten oder gar ein Schläuchlein (Stent) einlegen kann, sodass die weitere Durchblutung ge-währleistet ist. Somit können viele Ampu-tationen, die früher unvermeidbar waren, vermieden werden - ein Segen für die Betroffenen.

 

Komplementäre Methoden:

Aus komplementärmedizinischer Sicht sind nur Massnahmen erfolgreich, die präventiv das Entstehen einer PAVK verhindern. Bei ausgeprägter Symptomatik sind erfah-rungsgemäss folgende Behandlungen hilf-reich:

Die Phytotherapie wurde schon mehrfach erwähnt. Padma 28 hat eine sehr gute Wirkung auf die Symptomatik einer PAVK (Claudicatio intermittens oder Schauf-ensterkrankheit). So wird durch eine re- gelmässige Einnahme die schmerzfreie Gehstrecke signifikant verlängert.

Auch die Neuraltherapie hat gute Erfolg (Injektion von 2 ml Lidocain oder Procain in die Oberschenkelarterie).

 

Venenprobleme:

 

Schulmedizin:

Diese hat nur begrenzte Möglichkeiten zur positiven Einflussnahme auf die Ent- stehung von Krampfadern. Bei auftreten- den Symptomen kann eine Operation hilfreich sein, wenn âuch eine beachtliche Zahl von Patienten danach bald wieder Beschwerden bekommt.

 

Komplementäre Methoden:

Insbesondere konservative Massnahmen wir kalte Fussbäder, Kneippen oder Tro- ckenbürsten wirken sich oft positiv auf  die Beschwerden auf.

Eine homöopathische Behandlung mit Rosskastanienextrakten oder Hamamelis ist bei vielen Patienten wirksam. Ebenso pro-fitieren einige Patienten von einer Lymph-drainage (spezielle Form der Physiothe-rapie).

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